Josep Caballé Domenech

Josep Caballé DomenechSeit 2018 ist er Chefdirigent des Moritzburg Festival Orchestra sowie Laureate Conductor des Colorado Springs Philharmonic Orchestra, nachdem er zwölf Jahre lang als Music Director tätig war. Von 2013 bis 2018 war er Generalmusikdirektor der Oper und Staatskapelle Halle, 2018 Künstlerischer Leiter des Bogotá Philharmonic Orchestra und von 2005 bis 2007 Erster Gastdirigent des Norrköping Symphony Orchestra in Schweden.

Als Gastdirigent hat Caballé Domenech zahlreiche renommierte Orchester geleitet, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, mit dem er Respighis Roman Trilogy für Onyx Classics einspielte, das BBC Philharmonic, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Hr-Sinfonieorchester, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Symphoniker, das WDR Sinfonieorchester, das DSO Berlin, die Tschechische Philharmonie, das RSO Wien, das Belgian National Symphony Orchestra, La Verdi Milano, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das New Japan Philharmonic sowie die Symphonieorchester von Baltimore, Houston, San Antonio, Tucson, Fort Worth und Sichuan. Darüber hinaus dirigierte er alle bedeutenden Orchester Spaniens.

Caballé Domenech ist auch für seine Tätigkeit im Opernbereich bekannt. Sein Debüt gab er am Gran Teatro del Liceu in Barcelona, wo er das Ensemble zudem beim Savonlinna Festival und beim La Fenice Festival in Venedig leitete. Darüber hinaus dirigierte er Produktionen an der Staatsoper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Stuttgart, der Dresdner Semperoper, am Theater an der Wien, an der Wiener Volksoper, der Komischen Oper Berlin, am Aalto-Theater Essen, am Capitol de Toulouse, am Théâtre Royal de Versailles, am Teatro San Carlo di Napoli, bei ABAO-Bilbao Opera, am Teatro São Carlos in Lissabon sowie an der Beijing National Opera.

Zu seinen wichtigsten Opernprojekten zählen Luisa Fernanda am Theater an der Wien, eine Neuproduktion von Tosca an der Wiener Volksoper, die Uraufführung von La Cabeza del Bautista am Gran Teatro del Liceu sowie Wagners Ring, Der fliegende Holländer, Aida, Tosca, Adriana Lecouvreur und Sweeney Todd an der Oper Halle, La fanciulla del West, Pagliacci und Cavalleria Rusticana an der Hamburgischen Staatsoper, Salome und Der Rosenkavalier am Teatro Mayor in Bogotá, Carmen in Puerto Rico im Rahmen des Festival Casals, Ariadne auf Naxos am Teatro Colón in Bogotá sowie Lohengrin an der Oper Dortmund.

Zu seinen jüngsten Engagements zählen Auftritte mit dem Dresdner Festspielorchester beim 7. Classic OpenAir Dresden. Außerdem erschien bei SONY eine CD mit Jan Vogler und dem Moritzburg Festival Orchestra mit den Konzerten von Lalo und Casals. Caballé Domenech dirigierte zudem eine Plácido-Domingo-Gala beim Stone & Music Festival im römischen Theater von Mérida. Mit dem Moritzburg Festival Orchestra war er beim Young Euroclassic im Konzerthaus Berlin und im Kulturpalast Dresden sowie beim ClassicAnd Festival in Andorra zu erleben.

Darüber hinaus gab er Debüts mit den Niederrheinischen Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, dem MDR Leipzig, den Memphis Symphony und Portland Symphony Orchestras. Zum Dortmund Philharmoniker kehrte er für eine Wiederaufnahme von Lohengrin zurück. Weitere jüngste Engagements führten ihn zur George Enescu Philharmonie Bukarest, zum Principado of Asturias Symphony Orchestra, RTVE, Barcelona Symphony Orchestra, Málaga Philharmonic Orchestra und zum Symphonieorchester der Philharmonie Szczecin. Außerdem war er Jurymitglied beim International German Piano Award in der Alten Oper Frankfurt.

Josep Caballé-Domenech erhielt den Aspen Prize der American Academy of Conducting at AMFS und wurde für den ersten Jahrgang der Sir Colin Davis’ Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative 2002-2003 als „Protégé“ ausgewählt.


Josep Caballé Domenech, Foto Oliver Killig
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